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Unser Bedürfnis nach Wertschätzung

von Christoph Edenhauser & Markus Feistritzer

„Wer mit Anerkennung spart, spart am falschen Ort.“ So formulierte der amerikanische Unternehmensberater und Bestseller-Autor Dale Carnegie die Bedeutung von Wertschätzung in unserer Gesellschaft. Doch was genau verstehen Sie eigentlich unter „Wertschätzung“? Wann fühlen Sie sich wertgeschätzt und in welchen Situationen ist dieses Gefühl essentiell? Diesen Fragen gehen wir heute auf den Grund…

Wertschätzung ist gratis – aber nicht umsonst!

Sowohl im beruflichen Umfeld, als auch im privaten Bereich, der Umwelt zu Liebe, oder in Bezug auf kostbare Dinge – Wertschätzung spielt in vielen Lebensbereichen eine große Rolle. Doch was verstehen wir unter dem Begriff „Wertschätzung“ überhaupt? Viele assoziieren damit Werte wie Respekt, Anerkennung, Lob, Bewunderung … Gerade im Berufsleben ist die Wertschätzung der Kollegen untereinander ein wesentlicher Faktor für die einwandfreie Zusammenarbeit. Und gerade in Anbetracht der Tatsache wie viel Zeit wir mit diesen Menschen, unseren Kollegen, verbringen, bringt der Faktor „Wertschätzung“ Licht in den beruflichen Alltagsstress. Neben dem kollegialen Miteinander spornt aber insbesondere die Wertschätzung der Führungskraft zu Höchstleistungen an.

(K)ein Mythos: Der perfekte Boss

Die „ideale Führungskraft“ ist vermutlich schwer bzw. gar nicht auffindbar. Denn die Tatsache, dass jede Persönlichkeit andere individuelle Wünsche und Anforderungen hat, spricht eigentlich gegen das einheitliche Bild einer idealen Führungskraft. Laut Malik kennzeichnet eine erfolgreiche Führungskraft, wenn diese wirksam ist. Dafür agiert eine Führungskraft auf Basis vereinzelten, aber klaren und bewussten Grundwerten. Zu den gewünschten Wertehaltungen zählen die folgenden (Patzak & Rattay 2008: 383)

  • Akzeptanz und Respekt
  • Offenheit für Neues
  • Toleranz
  • Vertrauen

Tipp: Wenn Sie als Führungskraft ernst genommen werden wollen, handeln Sie bitte entsprechend Ihren persönlichen Werten. Beispiel: Wenn Sie von sich behaupten, ein weltoffener Visionär zu sein, ersticken Sie die scheinbar unmöglichen Vorschläge und auch skurril erscheinende Ideen der Teammitglieder nicht gleich im Keim! Wer lässt sich schon gerne für dumm verkaufen? So ein „widersprüchliches Verhalten“ wirkt nicht authentisch, solche Täuschungen werden meist rasch erkannt und Sie werden dafür wahrscheinlich mit Gleichgültigkeit und fehlendem Einsatz bestraft. Beides können Sie nicht gebrauchen!

Wertschätzung geben

Üblicherweise steigert die anerkennende Haltung den Selbstwert bei der wertschätzenden Partei. Nicht verwunderlich scheint folglich, dass Menschen mit geringem Selbstwert oft eine ablehnende Einstellung an den Tag legen (Stichwort „Mobbing“). Des Weiteren geht man davon aus, dass solche Menschen über ein geringes Maß an Selbstvertrauen verfügen. Nicht selten versuchen sie, dieses Manko durch Schikanen (z. B. im Kollegenkreis) auszugleichen.

 

Wie Sie an Ihrer Wertschätzung gegenüber anderen arbeiten können und welchen Stellenwert dabei eine wertschätzende Kommunikation spielt, lesen Sie nächste Woche.

 

Eine schöne frühlingshafte Woche wünschen,

Markus Feistritzer & Christoph Edenhauser

 

 

Verzeichnis:

Patzak, Gerold/Rattay, Günther: Projektmanagement – Projekte, Projektportfolios, Programme und projektorientierte Unternehmen, Wien, 2008

 

von Christoph Edenhauser & Markus Feistritzer | Kategorien: Leadership

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